GestDiab

GestDiab

Ein Projekt des BdSN und winDiab zu Schwangerschaft bei Gestationsdiabetes, Typ 1 Diabetes und Typ 2 Diabetes

Link zur Dateneingabe:  

Zielsetzung:
Gewinnung besserer Kenntnisse über die Schwangeren mit Gestationsdiabetes (GDM), Typ 1 Diabetes (T1DM) und Typ 2 Diabetes (T2DM) in den teilnehmenden Praxen und im praxisübergreifenden Kollektiv

  • Generierung von Daten zu diesen Kollektiven zur fachlichen Diskussion zu den Prozessen und Ergebnissen auch mit Kooperationspartnern und Kostenträgern
  • Aufzeigen von Verbesserungspotentialen und Unterstützung der Optimierung der Zusammenarbeit aller Behandler durch Benchmarking
  • Abgleich der Ergebnisse mit den Leitlinien und der Literatur

Methodik:

  • Prospektive Beobachtungsstudie
  • Darstellung und Auswertung der Daten von Schwangeren mit Gestationsdiabetes, Typ 1 Diabetes und Typ 2 Diabetes in diabetologischen Schwerpunktpraxen
  • Darstellung der Behandlungsprozesse und -ergebnisse
  • Überprüfung der Umsetzung der DDG / AGMFM / DGGG Leitlinien
  • Benchmarking der Praxen ( Schwerpunktpraxen Diabetes, Frauenärzten und Entbindungskliniken) bzgl. der Diagnosekriterien, Prozesse und Ergebnisse
  • Vergleich mit Kollektiven aus anderen Untersuchungen und der Literatur

Ergebnisse:

  • in den Jahren 2008 bis 2013 sind 8846 Schwangerschaften mit Gestationsdiabetes, 270 Schwangerschaften bei Typ 1 und 290 bei Typ2 Diabetes erfasst worden.
  • 28 Praxen haben teilgenommen
  • Die Testung auf Gestationsdiabetes erfolgt zu spät
  • Die Geburtsergebnisse bei GDM sind der Perinatalstatistik nahe.
  • Nach der Entbindung kommen noch immer zu wenige Mütter zum Diabetes-Screening
  • Bei den getesteten Müttern haben nur ca. 45 % einen normalen Blutzuckerstoffwechsel, der Bedarf für ein Diabetes-Präventionsprogramm ist überdeutlich
  • Die Ergebnisse bei vorbestehendem Diabetes erfüllen immer noch nicht die Forderungen der St. Vinzenz Deklaration von 1989.
  • Schwangerschaften bei Typ 2 Diabetes sind häufiger als bei Typ 1 und sind mit hohem Risiko verbunden
  • Das Angebot der Präkonzeptionellen Vorbereitung bei T1DM und bei T2DM wird zu selten in Anspruch genommen

Ausblick:

  • 2012 gelten neue Leitlinien für die GDM Behandlung, deren Auswirkungen werden wir mit den Daten aus Gestdiab darstellen können
  • weitere Praxen haben sich für GestDiab angemeldet
  • die Studie wird mit größeren Zahlen fortgeführt.

Presseartikel:

Publikationen: 

Poster:

Vorträge:

Kontakt: 

Starterpaket für alle, die neu an GestDiab teilnehmen:

Wer Interesse an der Teilnahme bei GestDiab hat, wendet sich an Sabine Lammers oder auch an Heinke Adamczewski (Kontakt siehe oben) und erhält von uns einen Link per E-Mail, der zum Eingabetool führt. Siehe auch unten. 

Alle winDiab Praxen können sich mit Ihren winDiab Anmeldedaten anmelden. Nicht-winDiab Praxen erhalten einen individuellen Login, der vom Systemadministrator generiert werden muss.

Wichtige Hilfsmittel:

Weitere optionale Hilfsmittel:

FAQ: 

Link zur Dateneingabe:  

Teilnehmende Praxen:

 Diabetes Schwerpunktpraxen, die 2009-2014 an GestDiab teilgenommen haben

Diabetes Screening und Stofwechseldiagnosen nach Schwangerschaft mit GDM